Geht es schon los, mit der Herbstdepression?

Herbstdepression (1)

Wahrscheinlich kennst du das Gefühl, wenn der Herbst langsam in die Fußstapfen des Sommers tritt und damit nicht nur die Wärme, sondern auch die wunderbar schönen und Optimismus erregenden Sonnenstrahlen verjagt. Es wird kalt, es regnet und ein unangenehmer Wind weht dir um deine Nase. Am liebsten möchtest du dich in deinem Bett verkrümeln und vielleicht mit einer guten Tasse Kakao einen Film gucken. Rausgehen? Keine Chance. Freunde treffen? Möglicherweise – aber wahrscheinlich eher weniger. Eigentlich willst du gar nicht mehr dein geliebtes, warmes Bett verlassen und schon gar nicht deine Freunde mit deiner eher schlechten Laune nerven. Ganz im Innersten weißt du aber, dass dich deine Mitmenschen ohnehin nur nerven würden. Und dann bist du auch noch dauernd müde.. Nein, im Bett bleiben und Nichtstun, dass ist viel angenehmer.

Die Winterdepression

Mein lieber Leser, wenn du dich genau so fühlst, steckst tief drinnen in der sogenannten Herbstdepression und das ganz pünktlich schon Ende September! Keine Sorge, ich weiß wie du dich fühlst und kann dir vielleicht sogar dabei helfen, aus diesem kleinen Loch wieder herauszukommen. Es sei dir aber gesagt: Es ist nicht schlimm und wenn du deine Zeit dann und wann für in Decken gehüllte Einsamkeit „verschwendest“! In den meisten Fällen, ist das manchmal genau das, was dein Körper braucht. Besonders eher introvertrierte Menschen (mich eingeschlossen) schöpfen genau aus diesen Stunden ihre Energie – also, sei es dir vergönnt!

Falls es allerdings schon unnatürliche Ausmaße angenommen hat, die dich schon gar nicht mehr aus dem Bett krabbeln lassen (oder nur unter enorme Kraftaufwendung im Kampf gegen deine Bettlaken), habe ich hier ein paar meiner Anti-Herbstdepression Top-Tipps!

1. Verlockungen bekämpfen! Damit meine ich natürlich nicht, dass du dein Bett wegschmeißen sollst, damit es dich gar nicht erst in die Lage verführt, wieder hineinzukriechen. Ich meine damit, dir selber Aufgaben zu erteilen oder deine Zeit so zu verplanen, dass du gar nicht die Möglichkeit hast, deine kostbare Zeit zu verschwenden. Treffe dich mit Freunden, auch wenn du gar keine Lust hast und unternehme etwas. Am besten an der frischen Luft. Das wird dir richtig gut tun!

2. Neue Hobbies? Vielleicht kennst du ja das Phänomen, wenn du etwas neues ausprobierst und es immer wieder tun willst. Darunter fallen ganz häufig sportliche Aktivitäten oder Aktivitäten mit Freunden. Ich empfehle dir, dich im Netz schlau zu machen, was dir Spaß machen könnte und es einfach auszuprobieren. Mein ganz persönlicher Vorschlag: Escape Rooms oder Kletteranlagen! Vielleicht aber auch das allseits bekannte Fitness-Studio?

3. Gelassenheit! Ganz oft verstärkt das Gefühl der Herbstdepression auch Situationen, die für dich mit absoluten Stress verbunden sind. Das kann auch schon der morgendliche Gang zur Arbeit, Schule oder Uni sein. Morgens sind viele absolut gestresst und hetzen von einem Ort zum Nächsten. Und du kannst es vermeiden, in dem du einfach mehr Zeit einplanst. Stehe morgens einfach mal eine halbe Stunde früher auf (du musst natürlich auch früher schlafen gehen) und erledige z.B. dein Frühstück in absoluter Ruhe.

4. Ernährung! Gerade mit dem Beginn der dunklen Jahreszeiten, müssen wir darauf achten, ordentlich und möglichst „gesund“ zu essen. Damit meine ich nicht, auf eine absolut pflanzlich-basierte Ernährung umzusteigen, sondern von kurzkettige auf langkettige Kohlenhydrate zu wechseln. Weißbrot schmeckt super lecker, aber meistens helfen sie deinem Körper nicht dabei fit zu bleiben. Achte deshalb auf eine gute Mischung, damit du nicht schon um die Mittagszeit in ein Schlafkoma fällst. (Die Zufuhr von Vitamin D und Magnesium sind auch super, um den Kreislauf in Schwung zu halten.)

Was sind deine Tipps gegen die Herbstdepression? Verrate sie uns doch in den Kommentaren!

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14 Gedanken zu “Geht es schon los, mit der Herbstdepression?

  1. hallöchen!
    besonders die neuen hobbies hab ich selbst definitiv als motivator erlebt. egal ob regelmäßige treffen in der kletterhalle, kochen, gitarre lernen… so kann man innerlich glückshormone produzieren, wenn die sonne ausbleibt. heuer fängt die düstere zeit kommt mir vor schon wieder früh an, der sommer war total abrupt zu ende – zumindest bei uns.

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  2. Hallo 🙂
    Bei mir ist es lustigerweise umgekehrt, da ich einen langen und ereignislosen, wenn auch schönen, Sommer hinter mir lasse und morgen voller Energie und Vorfreude ins neue Semester starte. 🙂 bin zwar gespannt, wie lange es anhält, aber ich habe mir fest vorgenommen, an einer positiveren Einstellung zu Arbeiten.
    Aber deine Tipps werden auch auf jeden Fall hilfreich sein, um meine Positivität aufrecht zu erhalten ^.^
    Liebe Grüße,
    Smarty :3

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  3. Das sind tolle Tipps! Ich selber habe immer noch Semesterferien, die mittlerweile wirklich schon ein bisschen lang werden. Deshalb freue ich mich jetzt bald wieder mit der Uni starten zu können, um so wieder neue Leute und Freunde treffen zu können. Außerdem fange ich jetzt wieder mehr mit Sport an.. Ich weiß nicht wieso,aber im Winter bin ich dazu sogar irgendwie motivierter als im Sommer 😀
    LG

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  4. Ich grüße aus dem Nadelwald!

    Bei mir ist die Jahreszeit noch das kleinste Problem. Natürlich ist das beschissene Wetter in Kombination mit der längeren Dunkelheit zusätzlich belastend, aber an meiner Hauptkampflinie wird leider zu jeder Jahreszeit gekämpft.

    Trotzdem ein guter Text! Ich verfolge das gerne weiter bei euch.

    Gruß

    Tanne

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  5. Spazieren gehen, schöne Sachen anschauen (Geschäfte). Sich selbst etwas Gutes tun (z.B. gutes Getränk oder Buch kaufen). Unter Menschen gehen z.B. in ein Cafe. Anderen etwas Gutes tun, habe z.B. einem Bettler 2,00 € in seinen Becher geworfen und er hat sich bedankt 🙂

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