3 Fragen für einen entspannten Monat Mai

Dein Monat Mai

Die Zeit vergeht so unendlich schnell, dass wir meistens gar nicht bemerken, wie aus dem ersten Tag des Monats innerhalb eines Wimpernschlags bereits der 15. Tag des Monats wird. Ein weiterer Wimpernschlag vergeht und der Monat hat mit dem 30.Tag beinahe sein Ende erreicht, sodass der darauffolgende Tag bereits den nächsten Monat einläutet. Zeit ist vergänglich, aber was wir innerhalb dieser Zeit erreichen – ob für dich selbst oder für deine Mitmenschen – kann alles verändern. Deshalb ist wichtig zu rekapitulieren, sich zu sammeln und zu beratschlagen, wie der darauffolgende Monat aussehen soll. Noch viel wichtiger ist aber, was der darauffolgende Monat für dich sein soll. Das sind deine 3 Fragen für einen entspannten Mai:

Wieso all dieser Perfektionismus? 

Du blickst auf den Monat April zurück und hast unzählige Dinge verworfen, weil es nicht perfekt genug für dich war. Du hast Dinge abgesagt und bist in Wut ausgebrochen, weil etwas nicht so wollte, wie du es wolltest. Atme ein, Atme aus und denke nach. War es richtig, dich von deinem Perfektionismus an Stellen leiten zu lassen, an welchen er deplatziert war? Glaubst du, dass war es wert? Manchmal kommt es vor, dass wir Perfektionismus mit harter Arbeit verwechseln. Harte Arbeit bringt dich nach vorne, ganz gleich ob in der Schule oder im Beruf – immerhin gibst du dein Bestes und das wird in den meisten Fällen belohnt. Perfektionismus ist aber keine harte Arbeit, sondern eine Maske, hinter welcher Menschen sich verstecken, um Kritik an sich abprallen lassen zu können. Aber wer sagt, dass alles perfekt sein muss? Manchmal klappt es einfach nicht und viel dagegen tun können wir nicht. Wir können es nur akzeptieren und damit leben, dass es keine perfekten Menschen gibt.

Warum vergleichst du dich?

Wir alle kennen doch dieses unsagbar stechende Gefühl des Neides in der Magengrube, wenn wir in unserem Social Media Feed ein weiteres Bild eines unserer „Vorbilder“ sehen. Menschen, denen wir folgen, weil sie ein Leben der Extraklasse führen, nicht etwa weil wir sie sympathisch finden. Ihr Leben scheint so absolut perfekt, dass wir uns dafür in den Hintern treten könnten, dass wir all das nicht sind, was sie uns vorgaukeln zu sein. Wenn du dich in diesem Gedanken wiederfindest.. du bist nicht alleine! Oberflächlichkeiten bestimmen den Alltag vieler Jugendlichen und begleitet umso mehr Menschen bis ins hohe Alter. Wir wollen alle schön und perfekt sein und einen noch perfekteren Lifestyle führen, der andere vor Neid erblassen lässt. So dokumentieren unsere Social Media Accounts jedes unserer spektakulären Ereignisse, damit wir sie anschließend andere unter die Nase reiben können. Aber warum und wozu? Das wir uns nicht nur selber mit anderen vergleichen, sondern damit auch andere beginnen sich mit uns zu vergleichen? Damit Jungs und Mädchen sich utopische Ziele setzen und wahnsinnig bei dem Versuch werden, alles haargenau so zu machen wie ihr Idol? Warum schütteln wir diese Oberflächlichkeiten nicht einfach ab und machen damit nicht nur unsere Welt ein bisschen besser, sondern die der anderen auch? Blicke in den Monat Mai und lasse dich nicht zu sehr von anderen Mitmenschen in den Wahnsinn treiben, auch wenn sie gerade den Mount Everest bestiegen und dir ein hübsches Selfie geschickt haben.

Warum lässt du nicht los?

Es ist schwer, sich von Dinge loszueisen, die belastend sind, denn wir lügen uns viel zu gerne vor, dass es nicht geht oder nicht so sein soll. Vor allem, wenn es um die Arbeit, Freunde oder Familie geht. Manchmal hängen so viele Dinge von dieser Entscheidung ab, dass es uns vorkommt wie ein einziges Dilemma, auf welches keine wirklich richtige Antwort gibt. Tatsächlich fühlt es sich für uns wie eine Entscheidung zwischen Leben und Tod an, obwohl wir maßlos übertreiben. Fakt ist jedoch, dass du dich von Dingen und Menschen trennen musst, die dich belasten, die dich runterziehen und deine Lebensqualität beeinträchtigen. Was nutzt die eine Arbeit, die dir kein Spaß macht? Wozu besuchst die Vorlesungen eines Studiengangs, der nicht erfüllt, was du dir daraus versprochen hast? Weshalb glaubst du, dass du für diese eine Freundin da sein musst, wenn sie nie für dich da ist? Stelle dir diese Fragen und blicke in den Monat Mai. Willst du deine kostbare Zeit mit Dingen verschwenden, die dich fürchterlich traurig machen? Nimm‘ dein Schein-Dilemma in die Hand und fälle die einzig richtige Entscheidung.

Mit welchen Fragestellungen möchtest du deinen Monat Mai schöner gestalten? Gibt es Dinge, die du selber regelmäßig in Frage stellst?

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schriftzug

8 Gedanken zu “3 Fragen für einen entspannten Monat Mai

  1. Toller Beitrag!…und du hast sooooo recht mit dem, was du schreibst. Man sollte sich weniger vergleichen, mehr man selbst sein und einfach glücklich mit dem, was man tut. Ist doch egal was die anderen machen. 🙂

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  2. Dein Beitrag ist echt lesenswert! Diese drei Fragen beschäftigen sich mit den Dingen im Leben, die schon in vielen Menschen einfach im Unterbewusstsein gespeichert sind-mit diesem Post machst du sie darauf aufmerksam. Und auch mich hast du hast mich definitiv zum nachdenken angeregt! 🙂

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