Effektiv sparen: So geht Budgeting!

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Viele kennen das Problem und viele hassen es: Sparen, sparen und sparen! Besonders als Berufseinsteiger oder Student hat man es sehr schwer. Nicht nur haben sie mit sehr niedrigen Gehältern zu kämpfen, tatsächlich haben die meisten Studenten nicht einmal ein eigenes Einkommen und sind auf die Unterstützung ihrer Familie angewiesen. Ist dann allerdings einmal Geld vorhanden, stellt es viele Menschen vor das wohl größte Problem: Wie viel davon gebe ich im Monat denn nun wirklich aus und wie spare ich am cleversten?

Ausgaben-Tracking für effektives Budgeting

Um herauszufinden, wie viel du im Monat wirklich ausgibst und zum Leben brauchst, ist es wichtig deine Ausgaben im Blick zu behalten. Das kannst du ganz einfach schriftlich machen, indem du dir deine Kassenbons aufhebst und anschließend in einem Notizbuch niederschreibst – die Summe aller Ausgaben definieren anschließend logischerweise deine Ausgaben in dem jeweiligen Monat. Noch einfacher geht es allerdings digital, damit du dein Budget stets im Blick hast. Ein gutes Beispiel für eine solche Tracking App ist für mich die „Meine Finanzen“ App. Sie funktioniert mit dem selben Prinzip eines Notizbuches, nur mit dem Unterschied, dass du alles direkt und noch vor Ort notieren kannst. Es eignet sich hierfür aber auch jede andere App, die für dich deine Ausgaben tracken kann und dadurch Budgeting für dich super simpel macht.

Die 50 – 20 – 30 – Regel

Um dein Budget richtig und optimal einzuteilen, empfehle ich die 50 – 20 – 30 Regel. Diese besagt folgendes: 50 % deines Einkommens gibst du nur für lebenswichtige Dinge aus. Darunter fallen ggf. die Miete für deine Wohnung/WG-Zimmer, Transportmittel, Lebensmittel.. allerlei, dass für dich essenziell ist. Die weiteren 20 % deines Einkommens sind zum Anlegen oder Sparen gedacht und werden von dir direkt z.B. auf ein Sparkonto überwiesen. Damit kannst du dir später deinen Urlaub finanzieren oder gff. wichtige Anschaffungen bezahlen. Die übrigen 30 % deines Einkommens stehen für dich zur freien Verfügung und werden von dir für Dinge ausgegeben, die nicht lebensnotwendig sind. Die Regel soll dir im weitesten Sinne dennoch nur als sog. „Guideline“ dienen und sind das absolute Maximum, dass du ausgeben solltest – gibst du nicht die 50 % und 30 % aus deinem Einkommen vollständig aus, können sie zu den 20 % auf das z.B. Sparkonto mit einfließen.

Die goldene Regel

Das allerwichtigste für erfolgreiches Budgeting ist und bleibt für mich sich kontinuierlich einen Überblick über die eigenen Finanzen zu verschaffen. Hast du sie nicht im Blick, passiert es schnell, dass man finanziell über die Stränge schlägt und sich am Ende des Monats wundert, wo das verdiente Geld hingeflossen ist. Das sollte im Idealfall natürlich nicht passieren und vermeidbar sein, weshalb man auch vorzugsweise auf Kartenzahlung verzichten sollte, damit das Geld nicht plötzlich im Nirgendwo verschwindet.

Was denkst du zum Thema Budgeting? Bist du jemand, der seine Finanzen lieber im Blick behält oder legst du da nicht so viel Wert darauf? Wie behälst du den Überblick? – Teile mit uns deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren! ♥

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9 Gedanken zu “Effektiv sparen: So geht Budgeting!

  1. Ich führe kein Haushaltsbuch, teile mir aber jeden Monat ein Budget ein. Dieses hole ich am Monatsanfang bar bei der Bank ab, damit ich bei jedem Bezahlvoqrgang sehe, wie viel aus der Geldbörse verschwindet.

    Meine Ausgaben teilen sich nicht 50 – 20 – 30 auf. Sondern halte mich an die Drittelregel sodass ich 33 % für Wohnen, 33 % für Leben und 33 % für langfristiges Sparen einteile.

    Durch meine Budgetierung habe ich für mich selbst aber die Challenge möglichst 50 % für Wohnen und Leben zu schaffen und 50 % langfristig zu sparen.

    Leider vergessen aber viele, dass Sparen alleine nichts bringt, um sein Erspartes auch vermehren zu können. Vielmehr ist es wichtig, und heute schwieriger denn je, eine vernünftige Investitionsmöglichkeit zu finden.

    Gruß,
    Marco

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  2. Ja sparen ist nicht einfach. Die 50-30-20 Regel ist schon super. Aber das ganze klappt natürlich nur wenn man auch einen Überblick über die Monatlichen Ein- und Ausgaben hat.
    Hilfe bietet hier ein z.b. digitales Haushaltsbuch mit direkter Anbindung ans Online-Banking Konto.

    Wer die 20% nicht schafft zu Sparen, kann es ja mit 10% probieren. Auf alle fälle sei gesagt, wer früher Anfängt sich Geld zur Seite zu legen, hat später mehr davon.

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  3. Als Student kann ich da aus meine Seite sagen: hätte nie Probleme, kein Bafög, keine Unterstützung seitens der Eltern. Es ist eher der Ansporn mehr zu machen als die anderen und so mehr Geld zu haben.
    Verstehe meine Kommilitonen nicht die sagen, sie haben nie Geld. Das wichtigste als erstes ist wie du sagtest alles auf zuschreiben und lernen wie man richtig konsumiert.
    Und ein lustiger Spruch zum schmunzeln: verstehe die Studenten nicht, die mir sagen „ich hab kein Geld“ da antworte ich immer „dann geh doch welches abheben“

    Gefällt 1 Person

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