Mein Duales Studium – Teil 1

20170307192220_IMG_4255

Wie einige Leser bereits über mich erfahren haben, bin ich aktuell Studentin. Tatsächlich bin ich eine duale Studentin und das im Moment noch im ersten Semester bis ich Ende März in das zweite Semester weiterschreite.

Ich möchte heute über meinen Weg dorthin berichten, damit sich hoffentlich all diejenigen daran orientieren können, die sich gerade mit folgender, schwierigen Frage beschäftigen: Was mache ich denn jetzt nach dem Abitur?

Wie bin ich zum „dualen Studieren“ gekommen?

Als ich mich vor zwei Jahren in der elften Klasse befand und langsam realisierte, dass es jetzt wirklich in Richtung Zukunft und Arbeitswelt oder Studium losgeht, begann ich mir immer mehr Gedanken zu machen. Ursprünglich war mein Fahrplan sehr klassisch aufgestellt – nach dem Abitur geht es an eine große Universität und danach wird irgendwann gearbeitet!

Im Verlauf der elften Klasse habe ich allerdings gemerkt, dass die notentechnischen Anforderungen an manchen Universität – vor allem für mein damaliges Traumstudium – absolut utopisch und für mich unerreichbar waren. Außerdem hatte ich die Angst, dass ich nach über 6 Semester Studium in der Arbeitswelt absolut aufgeschmissen sein würde, denn ich wüsste zwar einiges, aber nur in der Theorie!

Die Entdeckung: Das duale Studium

Das führte dazu, dass ich mich informierte. Das duale Studium kam immer mehr auf und ich erfuhr im Bekanntenkreis, dass einige Geschwister von Freunden sich für ein duales Studium entschieden hatten und absolut zufrieden waren. Ich sah mir das Konzept genauer an und fragte mich: Studieren und Arbeiten? Geht das überhaupt?

Das Konzept ist einfach: Im Wechsel arbeitest du entweder im Betrieb oder sitzt im Vorlesungssaal – ganz schön simpel, aber effektiv!

Nach einigen Erfahrungsberichten im Internet und jede Menge Recherche entschied ich mich dazu, mich einfach mal zu bewerben. Glücklicherweise bot die von mir gewählte Hochschule sogar einen Studiengang an, der mich absolut interessierte und so war es dann auch bereits beschlossen. Mitte der elften Klasse nahm ich meine Zukunft in die Hand, durchlief den Bewerbungsprozess mit Zulassungstest und konnte mich nach der Prozedur über einen Studienplatz freuen. Ja, richtig gehört, ich hatte gegen Ende der elften Klasse bereits einen sicheren Studienplatz! Für mich ein wahrgewordener Traum, denn während andere noch um den entscheidenen Numerus Clausus bangten, musste ich mir keine Sorgen um die Zahl hinter dem Komma machen – denn sie entschied bei meinem dualen Studium glücklicherweise absolut nicht über meine Zukunft.

Möchtest du mehr erfahren? Im baldig folgenden Teil 2 gehe ich detailliert in die Vorteile ein und berichte über meine bisherige Praxispartnersuche und die Erfahrung, die ich bisher gesammelt habe!

Bist du Studentin oder noch auf der Suche nach dem richtigen Weg? Was sind deine Erfahrungen im Studium und bist du mit deiner Wahl zufrieden? Hast du Fragen, die beantworten soll? – Rein damit in die Kommentaren!

Du möchtest keinen Blogpost mehr verpassen? Einmal runterscrollen und dem Blog per Email, WordPress, Twitter oder Facebook folgen!

18 Gedanken zu “Mein Duales Studium – Teil 1

  1. Hallo,
    ich bin auch dualer Student (Wirtschaftsinformatik, Semester 4), aber so wie ich aus deinem Beitrag lese mit einem anderen System. Ich hab mich bei einem Unternehmen beworben und die haben Plätze an der Hochschule (DHBW Mosbach) reserviert.
    Was ich an diesem Studium schätze ist, ich verdiene mein eigenes Geld, habe also am Ende nicht einen Haufen Schulden und kann ein eigenständiges Leben führen.
    Während meiner Zeit an der Hochschule, wohne ich in einer WG (und fahre übers Wochenende heim), und wenn ich im Betrieb bin wohne ich bei meinen Eltern. So habe ich zum einen Studentenleben und zum anderen kann ich Hotel Mama genießen (hat auch seine Vorzüge 😀 )

    Ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß bei deinem Studium.
    freundliche Grüße,
    Patrick 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Hey, ich habe auch ein duales Studium gemacht. Kann es nur empfehlen. Praxisnah und man ist nach den Studium gleich Fit für den Arbeismarkt und hat auch schon das erste Arbeitszeugnis in der Hand. Freu mich auf den nächsten Teil.

    Gefällt 2 Personen

  3. Ich hätte so gerne dual studiert. Ich bin eher ein Typ der es einfsch macht, die ganze Theorie ist zwar wichtig aber nicht alles. Aber da ich Lehrerin werden möchte blieb mir nichts anderes übrig als ein „normales“ Studium. Ich studiere wirklich ungern und kann es kaum erwarten bald fertig zu sein und endlich zu arbeiten. Zum Glück arbeite ich neben dem Studium schon an einer Schule und werde dann hoffentlich nicht komplett aufgeschmissen sein, wenn es so richtig los geht!:)

    Gefällt 2 Personen

  4. Hey!

    Ich studiere Psychologie und mache gerade mein erstes Praktikum in einer psychosomatischen Klinik.
    Ich habe das Gefühl, als hätte ich in den sechs Wochen Praktikum vieles gelernt, was im Studium vollkommen weggelassen wird.

    Trotzdem finde ich Theorie wichtig und bin der Meinung, dass eine Balance zwischen Theorie und Praxis, wie du es im dualen Studium beschreibst, eine gute Lösung ist.

    Liebe Grüße
    Julia

    Gefällt 1 Person

  5. Hallo Julia,

    finde ich toll, dass auch du dich dazu entschieden hast ein Duales Studium zu starten. Ich habe ebenfalls dual studiert im Bereich BWL-Finanzdienstleistungen und habe meinen Bachelor bereits 2015 abgeschlossen. An diesem System ist einfach toll, dass man das theoretisch erlernte Wissen in den meisten Fällen direkt in der Praxis anwenden kann. Dies ist bestimmt ein großer Vorteil im Vergleich zu einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität. Alles in Allem eine tolle Sache, die aber über alle 6 Semester sehr fordernd ist.
    Viel Erfolg weiterhin! 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. Sehr interessanter Beitrag! Ich ziehe absolut den Hut vor deinem dualen Studium. Mir persönlich wäre das, glaube ich, zu viel geworden. Allerdings weiß man das ja nie, bevor man es wirklich ausprobiert hat. Ich habe auf jeden Fall ein „normales“ Auslandsstudium gemacht, das allerdings auch sehr praxisorientiert war und muss sagen, dass mir die praktischen Übungen auch einfach viel mehr Spaß gemacht haben als die theoretischen. Viel Erfolg noch für deinen weiteren Weg!

    Gefällt 1 Person

  7. Hey,

    ab Oktober startet auch mein Duales Studium und ich freue mich schon sehr darauf, allerdings weiß ich noch nicht genau, wie meine Wohnsituation aussehen wird. Für meine Theoriephase möchte ich zu Hause wohnen bleiben, aber für die Praxisphase muss ich etwas weiter weg in eine andere Stadt ziehen, am liebsten in eine WG, aber ich weiß nicht so recht wie ich das machen soll wennich alle 3 Monate weg muss.
    Außerdem bin ich total überfordert wie ich das mit den Zugtickets machen soll, da ich quasi für zwei verschieden Verkehrsverbunde Tickets brauche und dazu noch eine günstige Möglichkeit suche, um von dem einen in den anderen zu kommen.
    Ich kenne leider niemanden, der bereits dual studiert und kann deshalb niemanden fragen.
    Wäre cool, wenn du dazu vielleicht ein paar Tipps hättest oder auch Erfahrungen von anderen mitbekommen hast.

    Liebe Grüße

    Pascale

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Pascale!
      Ich verstehe deinen Situation gut und kenne auch ein paar Freunde und Bekannte, die genau das selbe Problem haben. Die Wohnungssituation kann je nach Ort ziemlich schwierig sein, deshalb rate ich dir schon jetzt nach einer WG Ausschau zu halten und dich über verschiedene Plattformen zu informieren. Ein Tipp von mir: Jede Uni/Hochschule hat auf Facebook eine Gruppe, in welchen sich bereits Studierende und neue Studenten sammeln. Oft wird dort auch gepinnt, wenn jemand ein WG-Zimmer zu vermieten hat! Vielleicht wäre das eine gute Möglichkeit für dich! Das mit den Zugtickets ist in den meisten Fällen gar nicht mal so schwer – informiere dich dafür am besten am Bahnhof Schalter des jeweiligen Ortes oder setze dich mit deiner Hochschule in Verbindung. Dir wird dort bestimmt sehr gerne weitergeholfen und vielleicht bieten sie auch Tickets für das gesamte Semester an, die du vergünstigt erhalten kannst!
      Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem Studium und ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!
      Liebe Grüße, Julia

      Gefällt 1 Person

      • Hallo Julia,

        vielen Dank für deine Ratschläge. Ich werde die Augen in Facebook & Co. offen halten und mit den Zugtickets frag ich vielleicht wirklich mal die Hochschule bzw. die Firma, bei der ich arbeiten werde.

        Liebe Grüße

        Pascale

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s