Fitnesstudio: Ja oder Nein? ✗Erfahrungsbericht

Nun sind bereits 7 Monate vergangen, seit ich mich beim Fitnessstudio angemeldet habe. Wie ich finde, verging die Zeit wahnsinnig schnell, aber ich habe in diesen Monaten definitiv einige Erfahrungen gemacht, die ich mit euch teilen möchte!

Fitnessstudio: Ja oder Nein?

Viele kennen es, viele hassen es vielleicht auch – aber wir haben alle diesen inneren Schweinehund. Zugegeben, ich habe ihn auch und jeder der Sport treibt wird dieses Gefühl kennen, wenn er einfach absolut keine Lust hat. Da stellt sich die Frage, macht es dann überhaupt Sinn sich länger als 3 Monate einem Fitnessstudio vertraglich zu verpflichten, wenn man womöglich sowieso nach 2 Wochen nicht mehr hingehen möchte?

Ich sage definitiv: Ja!

Und warum?

Ich bin der Typ Mensch, der niemals in hundert Jahren freiwillig und vor allem regelmäßig draußen eine Runde joggen gehen würde. Ich würde es nicht tun, weil es ein Kraftakt ist auf den Beinen zu bleiben und nicht nach einem Viertel des Weges umzudrehen. Gleichzeitig finde ich Home-Workouts absolut langweilig und gebe auch hier viel zu früh auf. Würde ich die wirklich 3 mal wiederholen, um den „Effekt“ zu erzielen? Wahrscheinlich nicht.

Für mich die einzige Lösung, um stetig am Sport dran zu bleiben: Das Fitnessstudio.

Was motiviert mich regelmäßig im Fitnessstudio trainieren zu gehen?

Motivationsgrund Nummer 1: Im Regelfall gibst du einen monatlichen Beitrag aus, um die Fitnessgeräte benutzen zu dürfen. Dieser Beitrag ist von Studio zu Studio unterschiedlich, liegt allerdings in den meisten Fällen bei 30 Euro oder mehr. Wenn wir die Situation nach dem Vertragsabschluss betrachten.. mir würde nicht im Traum einfallen, 30 Euro im Monat aus dem Fenster zu schmeißen, nur weil ich keine „Lust“ habe zum Sport zu gehen.

Motivationsgrund Nummer 2: Dir stehen absolut alle Geräte zur Verfügung, die du brauchen könntest. Auch wenn du Anfänger bist und absolut keine Ahnung hast, was du tun sollst – die meisten Geräte sind mit Bewegungserklärungen ausgestattet. Im Zweifelsfall kannst du auch herumlaufende Trainer immer um Hilfe bitten. So gut wie jedes Gerät ist allerdings absolut idiotensicher.

Motivationsgrund Nummer 3: Das gute Gefühl danach! Wenn ich eines Liebe, dann das auspowerte Gefühl nach dem Sport. Tendenziell ist man im Durchschnitt circa 45 Minuten im Fitnessstudio, die man während dem Sport wenig merkt, aber danach absolut zu spüren sind. Gleichzeitig ist mein Kopf klar und man fühlt sich einfach gut.

 Welchen Effekt hatten die 7 Monate?

Da ich niemand bin, der seine Muskelumfänge gemessen hat, kann ich nur von meinem Körpergefühl sprechen. Dennoch machen sich 7 Monate Training definitiv bemerkbar.

  • Zum Einem ist das dieser riesige Haufen Motivation, den man an den Tag legt. Regelmäßiger Sport fördert die Durchblutung und hält deinen Kreislauf fit, dass bedeutet, du bist weniger schnell träge, wacher und aktiver. Die Motivation kommt dann ganz von alleine, denn du merkst, dass auch etwas passiert, wenn du etwas tust.
  • Zweiter Punkt ist die Muskelmasse. Ohne zu messen weiß ich, dass ich in den 7 Monaten einiges an Muskelmasse gewonnen habe. Ist auch logisch, vor allem wenn man sich auf Krafttraining fokussiert, sieht man schnell, wo sich Muskelmasse bildet und wo Körperfett verschwindet. Gleichzeitig wird die Haut straffer und die Körperhaltung verändert sich.
  • Zuletzt spiegelt sich der Sport auch im Essverhalten wieder. Auch wenn ich beispielsweise meine Finger von Schokolade nie lassen werden kann und auch nicht vorhabe, mein Essverhalten jemals so umzustellen, dass ich mir gewisse Dinge regelrecht verbiete, isst man automatisch bewusster und trinkt automatisch grundsätzlich nur Wasser.

Für mich ist der Sport im Fitnessstudio absolut nicht wegzudenken, vor allem, da es für mich ein bewährtes Mittel der Migräneprävention ist. Aber was denkst du darüber?

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Gehst du ins Fitnessstudio? Treibst du Sport und wenn ja, welchen? Was hilft dir dabei, dich regelmäßig aus den Puschen zu bekommen? – Erzähle mir davon in den Kommentaren! ♥

Möchtest du einen anderen Erfahrungsbericht von mir lesen? Hier gibt es einen interessanten Artikel zum Thema „Koffein und Kaffee“.

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3 Gedanken zu “Fitnesstudio: Ja oder Nein? ✗Erfahrungsbericht

  1. Hey,
    ich war eine regelmäßige Fitnesstudiogängerin, ca. 2 Jahre 4 Mal die Woche Sport 2h lang. Dann habe ich meinen Freund kennengelernt und wir sind nur noch unterwegs. So musste ich das Fitnessstudio leider kündigen und schleife mich mit meiner 10er Karte schon durch das letzte halbe Jahr. Gerade mal die Hälfte an Terminen sind weg. Ich habe mir ganz ganz ganz fest vorgenommen zu trainieren, aber wenn mein Freund immer ankommt mit: Heute auf den Markt, morgen zu dem Geburtstag in die Bar, am Wochenende Party da, danach habe ich dann erstmal einen Kater… Ist wie ein Teufelskreis, aus dem ich es bisher noch nicht raus geschafft hab.
    Vielleicht schaff ich es ja wieder. Drück mir die Daumen ❤
    Liebe Grüße,
    Jessi
    http://www.jessicakoegel.wordpress.com

    Gefällt 1 Person

  2. Also ich muss sagen, du hast mich echt überzeugt 😀 Ich probiere es schon seit einiger Zeit mit home-workouts und das funktioniert auch definitiv besser für mich als Joggen. Aber die Motivation schleift eben doch häufig. Da zieht die Sache mit dem Geld schon irgendwie…
    Also mal schauen 😉
    Vielen Dank für deine schöne Zusammenfassung deiner Erfahrung!

    Gefällt 1 Person

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