Was macht dich „wirklich“ glücklich? – Die Generation Y (Millenials)

Ich kenne einige Menschen, die am laufenden Band meckern, als gäbe es absolut nichts Gutes in ihrem Leben. Hauptsache ist aber, man kann sich über dies und jenes aufregen und sich von jeder absoluten Kleinigkeit aus der Fassung bringen lassen. Schuld sind sowieso immer die anderen. Sieht so ein gesunder Alltag aus?

Wenn ich diesen Menschen begegne, frage ich mich, was sie denn so unglücklich macht, dass sie so fokussiert auf all die negativen Dinge sind und den guten und schönen Dingen im Leben absolut keine Beachtung schenken. Als wäre es nicht möglich, innezuhalten, durchzuatmen und mit dem zufrieden zu geben, dass man bereits erreicht hat.

Warum müssen wir Menschen es also schlimmer machen, als es eigentlich ist? Warum können wir nicht das wertschätzen, dass wir haben und was sich für uns täglich bietet? Manchmal glaube ich sogar, es liegt an meiner Generation: den Millenials oder auch Generation Y genannt.

Generation Y (1980-1999), die erste Generation, die mit der Technik aufgewachsen ist und die erste Generation, die nicht zufrieden zu stellen ist. Es gibt absolut nichts, dass uns glücklich macht – so scheint es zumindestens. Aber wir wissen eines: Wir wollen immer mehr!

Unsere Eltern, die Generation Baby Boomer, habe uns mit dem Glauben erzogen, dass wir alles schaffen können. Anders als unsere Eltern, wollen wir deshalb allerdings nicht nur Wohlstand und Sicherheit, nein, wir wollen alle unbedingt den amerikanischen Traum leben: berühmt sein, steinreich und 1 Millionen Likes auf Instagram und Facebook. Wir denken eben einfach, wir sind etwas ganz besonders –  das sagen unsere Eltern uns jeden Tag.

Tatsächlich sind wir alle so „besonders“, dass wir über alle anderen so besonderen Kindern herausragen müssen. Wir müssen immer besser sein als die anderen – mehr Geld, mehr Berühmtheit und mehr Freunde. Das dieses Ziel utopisch ist und sich niemals jedes „besondere“ Kind in der Arbeitswelt durchsetzen kann, dass ist nebensächlich. Was zählt, bin ich. Frei nach dem Motto: Die Arbeitswelt wird schon erkennen, dass ich wirklich besonders bin.

Wundert es mich also, dass all die Gesichter, die ich kenne, also ständig unzufrieden und unglücklich sind? Problem ist allerdings: Wir haben doch einfach absolut keine Ahnung, was wir wollen und was uns glücklich macht. Wir glauben nur zu wissen, dass wir alles erreichen können und müssen – aber wer definiert für uns, was alles ist?

Leider leben wir mit unserem Verhalten und dem Glauben, dass wir immer „besser“ sein müssen ein absolut falsches Weltbild vor. Und auf welche Generation überträgt sich das? Richtig, die Generation Z. Sie werden nämlich ebenfalls mit dem selben Worten aufgezogen und sehen, wie wir ihnen mit unserer Arroganz  ein falsches Weltbild vermitteln. Kein Wunder also, dass man die gerade  Heranwachsenden im Erwachsenenalter noch weniger bändigen werden kann, als uns.

Falls du mehr zum Thema „Generation Y“ erfahren möchtest, empfehle ich dir diesen sehr anschaulichen und informatioen Artikel:

http://www.welt.de/icon/article133276638/Warum-die-Generation-Y-so-ungluecklich-ist.html

Was denkst du über die Generation Y? Bist du ein Teil der Generation Y? – Teile mit mir deine Gedanken gerne in den Kommentaren! ♥

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8 Gedanken zu “Was macht dich „wirklich“ glücklich? – Die Generation Y (Millenials)

  1. Ich muss leider sagen, dass ich Teil der Generation Y bin, da ich in diesem Zeitraum geboren bin. Das Verhalten unserer Generation kann ich allerdings überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn ich alleine an all die sinnlosen Posts in Facebook denke, die ich immer gezeigt bekomme…

    Meine Gedanken über die Generation Y? Sie sollte endlich mal erwachsen werden!

    Gefällt 1 Person

  2. Schön, dass du das Thema aufgreifst! Ich beschäftige mich seit Monaten mit diesem Thema, bis ich irgendwann nicht nur zu dem Entschluss gekommen bin, dass ich mich damit selbstständig machen möchte, als Trainerin und Coach, sondern auch zu der Erkenntnis gekommen bin, dass diese Generation, zu der ich auch gehöre, der Grund ist, warum ich in der Berufswelt bisher nie klar gekommen bin. Manchmal wünschte ich einfach, ich hätte weniger Optionen – wünschte, es würde weniger von uns erwartet werden. Nicht ganz einfach, uns glücklich zu machen, aber von Tag zu Tag gelingt es mir mehr 🙂

    LG
    Christina

    Gefällt 2 Personen

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